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Sonntag, 24. Juni 2018

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Mehr über die Ausbildung und Einsatzbeispiele der Münchner Schnelleinsatzgruppen erfahren Sie hier.

Wenn es schnell gehen muss...

Besondere Kulisse: Das Deisenhofener Rote Kreuz auf Gleis 26 des Münchner Hauptbahnhofs (Einsatz nach dem Sturm "Kyrill")

Die Schnelleinsatzgruppe (SEG) ist gewissermaßen die "Feuerwehr des Roten Kreuzes". Sie wird immer dann gerufen, wenn die regulär vorhandenen Kräfte des Rettungs- oder Sanitätsdienstes nicht ausreichen, um ein Schadensereignis zu bewältigen. Dies kann bereits weit unterhalb der Katastrophenschwelle der Fall sein.

Schwerpunkt in München: Betreuung Unverletzter

Von Mensch zu Mensch: Versorgung von Bahnreisenden mit Wasser und Decken nach dem Sturm "Kyrill" im Münchner Hauptbahnhof

Beladung und Personal der Schnelleinsatzgruppen sind dabei auf zwei Einsatzschwerpunkte ausgelegt: Betreuungsdienst und Sanitätsdienst. Während in ländlichen Regionen die Schnelleinsatzgruppen eher als Unterstützung für den Rettungsdienst eingesetzt werden, liegt das Hauptbetätigungsfeld in Stadt und Landkreis München im Bereich der Betreuung unverletzter Betroffener.

In München betreibt das Bayerische Rote Kreuz verschiedene Schnelleinsatzgruppen, darunter eine Betreuungs- und zwei Behandlungs- Schnelleinsatzgruppen. Deisenhofen gehört der SEG-Betreuung an, zusammen mit den Bereitschaften Perlach, Süd 2 und Zentral 2. Deisenhofen stellt fünf Helfer sowie turnusmäßig den SEG-Leiter für Stadt und Landkreis München. Die ehrenamtlichen Helfer stehen über Funkmeldeempfänger rund um die Uhr zum Einsatz bereit.

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