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Sonntag, 24. Juni 2018

Qualität ist Voraussetzung für Erfolg. Wer mitmachen möchte, hat deswegen erst einmal einiges vor

Abwechslungsreiche Methoden bringen die Teilnehmer in Bewegung

Qualität im täglichen Einsatz schafft das Aus- und Fortbildungsprogramm des Münchner Roten Kreuzes. Es sieht für die klassische ehrenamtliche Mitgliedschaft zunächst die obligatorische Basisausbildung vor, bestehend aus

  • Erste Hilfe-Kurs (16 UE = 2 Unterichtstage)
  • Rot-Kreuz-Einführungsseminar (8 UE = 1 Unterichtstag)
  • Grundlehrgang Betreuung (16UE = 2 Unterichtstage)
  • Sanitätsausbildung (80 UE = 8 Unterichtstage)


Die erweiterte Grundausbildung (verpflichtend für Helfer in Einsatzdiensten) umfasst zudem folgende Zusatzmodule:

  • Sprechfunkausbildung (8UE = 2 Seminarabende)
  • Grundlehrgang Technik und Sicherheit (16UE = 2 Unterrichtstage)


Nach Abschluß der Basisausbildung mit theoretischer und praktischer Prüfung sammelt der frischgebackene Helfer seine ersten Einsatzerfahrungen. Dabei stehen ihm zunächst natürlich erfahrene und routinierte Kollegen zur Seite.

Über die modulare Fach- und Zusatzausbildung können erweiternde fachliche und soziale Zusatzqualifikationen erworben werden. Auch für Leitungs- und Führungskräfte und für Ausbilder gibt es entsprechende Bildungsgänge. Eine Gesamtübersicht gibt es beim Kompetenzzentrum Bildung des Bayerischen Roten Kreuzes.

Für aktive Mitglieder ist die Ausbildung kostenfrei. Vertieft und ergänzt wird das zentrale Ausbildungsprogramm durch die Ausbildungsabende der Gemeinschaften. Ganz wichtig: für Freiwillige, die sich nur projektbezogen oder für besondere Aufgaben einbringen möchten, entfällt die Grundausbildung. Stattdessen braucht es die für die jeweilige Aufgabe nötigen Kompetenzen.